Shortform vs. Longform Content – Wann was wirkt

Kurz, knackig oder ausführlich?

Shortform vs. Longform Content? Eine Frage, die sich jede Marke im digitalen Marketing irgendwann stellt. Die Antwort ist dabei nicht schwarz oder weiß. Denn: Beide Formate haben ihre Berechtigung, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden. Ob schnelles Scrollen auf Instagram oder tiefes Eintauchen in eine Thema: Content muss nicht nur gut sein, sondern auch passend zur Nutzererwartung. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wann Shortform Content seine volle Power entfaltet und wann du mit Longform Content mehr erreichst.

Was ist Shortform Content?

Shortform Content (kurzformatige Inhalte) ist alles, was schnell konsumierbar ist. Meist unter 60 Sekunden, oft sogar nur 15-30 Sekunden lang. Dazu gehören:

  • Reels und TikToks
  • YouTube Shorts
  • Instagram Stories
  • LinkedIn Quick Videos
  • Tweets (bzw. X-Posts)
  • Kurze Blog-Beiträge oder Zitate


Ziel ist es Aufmerksamkeit in Sekundenschnelle zu erzeugen und bestenfalls sofort Interaktion oder Interesse zu wecken.

Wann wirkt Shortform Content?

  • In der Awareness-Phase deiner Customer Journey
  • Bei schnelllebigen Plattformen wie Instagram, TikTok oder X
  • Wenn du junges, mobiles Publikum ansprichst
  • Für Wiedererkennbarkeit durch Serienformate
  • Beim Teasern von Angeboten, Events oder Produkten

Was ist Longform Content?

Longform Content geht in die Tiefe. Dabei geht es nicht nur um Länge, sondern um Mehrwert, Expertise und Substanz. Typische Longform-Formate sind:

  • YouTube-Videos (ab ca. 5 Minuten)
  • Blogbeiträge (800-2000 Wörter)
  • Podcasts
  • Whitepapers und E-Books
  • Erklärvideos
  • Dokumentationen


Ziel ist es Vertrauen aufzubauen, Autorität zu demonstrieren und langfristige Sichtbarkeit zu schaffen.

Wann wirkt Longform Content?

  • In der Consideration- oder Decision-Phase
  • Bei erklärungsbedürftigen Produkten oder Dienstleistungen
  • Wenn du deine Expertise zeigen willst
  • Für SEO und nachhaltige Google-Rankings
  • Bei B2B-Themen oder komplexeren Zielgruppen

Die Kunst liegt in der Kombination

In der Praxis funktioniert selten ein Entweder-Oder. Die besten Strategien kombinieren beide Formate:

  • Nutze Shortform Content, um auf Longform aufmerksam zu machen (z.B. ein Teaser, der auf dein YouTube Video verlinkt)
  • Verwandle Longform in Shortform: z.B. aus einem Blogartikel werden 3 Reels
  • Miss deine Zielgruppe: Spricht sie auf Entertainment oder Tiefgang an? Beides kann funktionieren, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten

Fazit: Beide sind effektiv

Ob du auf Shortform vs. Longform Content setzt hängt stark von deiner Zielgruppe, deinem Ziel und deiner Plattform ab. Kurzformate sind die Eintrittskarte und Langformate die Beziehungspflege. Unser Tipp: Starte mit der Story und überlege dann, welches Format sie am besten erzählt. Kontaktiere uns, wenn du Hilfe brauchst die richtige Mischung für dein Unternehmen zu finden.

Weitere Beiträge